„Warum eigentlich noch Deutsch, Französisch, etc.?“ – Schulischer Fremdsprachenunterricht steht nicht erst seit dem Einzug von KI unter starkem Rechtfertigungsdruck.
Das Fach Deutsch steht in diesen Debatten oft besonders im Fokus. Kein Jahr vergeht, in dem die Frage, ob Deutschunterricht denn überhaupt noch zeitgemäß, nützlich und effektiv ist, in den nationalen Medien nicht heiß diskutiert wird. Auch innerhalb der Schule fühlen Deutsch-Fachgruppen und Fremdsprachen im Allgemeinen sich manchmal an den Rand gedrängt, besonders im Vergleich zu den Kern- und Bétafächern.
In diesem Workshop besprechen wir Strategien, die Fachgruppen dabei helfen können, dem Deutsch- und Fremdsprachenlernen im Allgemeinen eine stärkere Präsenz und Verankerung im Gesamtcurriculum zu geben. Wir gehen dabei auf good-practice Beispiele und kluge sprach- und fächerübergreifende Initiativen ein.
Dieser Workshop ist Teil der landesweiten Initiative „Gebt uns eine*n Studi! – Gemeinsam für eine Zukunft des Deutschunterrichts in den Niederlanden“, in der sich alle Hochschulen und Universitäten, die Deutsch anbieten, zusammengeschlossen haben. Gemeinsam wollen wir das Image und Selbstbild unseres Faches stärken und so den sinkenden Lernenden- und Studierendenzahlen entgegenwirken. Denn wir wissen, wie wichtig, interessant und vielseitig unser Fach ist.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Schüler*innen, deren Eltern und unsere Kolleg*innen das auch erkennen. Hierzu bieten wir beim NCD 2026 verschiedene Workshops an.
